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Knoop) „Früh übt sich, wer ein Meister werden will," wer von uns kennt nicht dieses alte Sprichwort.
Seit einigen Wochen haben Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 7 der Hauptschule Balve
die Möglichkeit, diese alte „Lebensweisheit" einmal auszuprobieren.
Im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft („Schrauberkurs")
können jeweils zwei Jugendliche dieser Jahrgangsstufe vier Doppelstunden lang in einer KFZ-Werkstatt in Balve an verschiedenen Objekten „herumschrauben".

Die drei Balver Autohäuser Levermann, Neumann und Pape haben sich nämlich bereit erklärt,
gemeinsam mit der Hauptschule dieses Projekt durchzuführen.
So lernen die Schüler bereits im 7. Schuljahr den Beruf eines KFZ- Mechanikers näher
kennen und können die tägliche Arbeit in einer Autoreparaturwerkstatt an Ort und Stelle in
einem Betrieb begutachten.
Die Jungen und Mädchen waren von dem Projekt hellauf begeistert „Ich glaube, ich frage
mal nach, ob ich ab und zu nachmittags wiederkommen kann," meinte ein Mädchen sogar.
Somit machen bereits Dreizehnjährige durch diesen praxisorientierten Unterricht ihre ersten
praktischen Berufserfahrungen.
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Ins Leben gerufen wurde diese Arbeitsgemeinschaft vom Arbeitskreis Schule/Wirtschaft, der
gemeinsam mit den Autohäusern dieses Angebot für die Siebtklässler geplant hat und
durchführt.
Diese Initiative des AK-Schule/Wirtschaft ist nur eine von vielen wichtigen Berufs- und
Betriebsprojekten. Bereits seit fünf Jahren arbeiten in diesem Arbeitskreis Lehrer mit
Vertretern aus verschiedenen Balver Betrieben und Einrichtungen und mit Mitarbeitern der
Agentur für Arbeit zusammen. Gemeinsam entwickeln sie immer neue Wege und umsetzbare
Möglichkeiten, um Schüler möglichst früh an die Berufspraxis heranzuführen.
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