Jugendliche
der HS Balve besuchten die Ausstellung „Rosenstraße 76“
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(Ch.
Knoop) Eine
ganz normale Wohnung, auf dem Schuhabstreifer Willkommensgrüße, ein
Wohnzimmer, Küche, Schlafzimmer, zwei Kinderzimmer – und doch steht die
Rosenstraße 76 exemplarisch für Räume, in denen Gewalt an der
Tagesordnung und der Terror zu Hause sind.
Sie ist einer der Orte,
an denen Menschen psychisch und sexuell erniedrigt, geschlagen,
vergewaltigt und manchmal auch getötet werden.
Was hinter den Türen der Rosenstraße 76 geschieht, könnte überall in
Deutschland oder anderen Ländern geschehen – auch in unserem
unmittelbaren Umfeld!
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Die Ethikgruppe der
Jahrgangsstufe 8 der Hauptschule Balve besuchte am vergangenen Freitag
diese Wanderausstellung, die in der Evangelischen Stadtkirche in Unna
aufgebaut ist. Diese Ausstellung der EKD informiert, schockiert und zeigt
Hilfen auf. Wer sich auf diese Ausstellung einlässt, wird Vieles erfahren.
Alltägliche Gegenstände reden über Zahlen, Fakten und Schicksale.
Wer sich nicht scheut, den Anrufbeantworter abzurufen, im Bücherregal zu
stöbern oder sich an den Computer im Kinderzimmer zu setzen, wird schnell
erkennen, welche erschreckende Ausmaße häusliche Gewalt weltweit annimmt
und in wie vielen Erscheinungsformen sie Menschen zerstören kann.
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In dem anschließenden
Gesprächskreis konnten die Schüler ihre Gedanken zu der Ausstellung
verbalisieren. „Wir haben erfahren, dass Gewalt in Privatwohnungen überhaupt
nicht privat ist und auch nicht sein darf“, so die Achtklässler.
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